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Ihre Fragen - unsere Antworten

 

Neuer Personalausweis

Den neuen Personalausweis bekommen sie auf Antrag ab dem 1. November 2010.

Eine Umtauschpflicht vor dem Ablauf der Gültigkeit des bisherigen Ausweises besteht nicht. Alle alten Personalausweise behalten ihre Gültigkeit bis zu ihrem Ablaufdatum. Ein vorzeitiger Umtausch ab dem 1. November 2010 ist aber jederzeit möglich.

Viele Aktivitäten und Geschäfte des alltäglichen Lebens - wie beispielsweise das Eröffnen eines Bankkontos und das Einkaufen vieler Waren - verlagern sich mittlerweile ins Internet oder werden durch digitale Anwendungen ergänzt oder gar ersetzt.

Einen Standard- Identitätsnachweis für die Online-Welt gibt es bislang jedoch nicht. Sie müssen für viele Angebote mit jeweils eigenen Passwörtern, Geheimnummern oder Zugangskarten zurechtkommen. Mit der Einführung des neuen Personalausweises wird diese Lücke geschlossen.

Neu im Personalausweis wird ein Computer - Chip im inneren der Karte sein, der es ermöglicht, dass Sie Ihren Ausweis noch vielseitiger nutzen können mit Online - Ausweisfunktion und der Unterschriftfunktion. Der neue Personalausweis wird die Online-Kommunikation mit Behörden und Verwaltungen verbessern und Ihnen so helfen Zeit und Geld zu sparen.

Die neue Ausweiskarte kann aber auch genauso wie bisher als so genannter Sichtausweis verwendet werden. Die Nutzung der elektronischen Funktionen ist also vollkommen freiwillig. Wenn Sie wollen, können sie einfach ausgeschaltet werden.

Zur Beantragung wird ein aktuelles Foto nach biometrischen Richtlinien benötigt. Weiterhin ist ggf. eine Geburts- oder Heiratsurkunde vorzulegen und die Gebühr zu entrichten. Die Gebührenhöhe wird voraussichtlich wie folgt festgelegt:

Antragstellende Person

ab 24 Jahren  22,80 Euro (10Jahre gültig)
unter 24 Jahren 22,80 Euro (6 Jahre gültig)

Bei der Ausstellung von Ausweisen für Bedürftige ist eine Gebührenreduzierung oder -befreiung möglich.

Vorläufiger Personalausweis: 10.00 Euro

Weitere Gebührenregelungen:

Gebührenregelung neuer Ausweis
Erstmaliges Aktivieren der Online-Ausweisfunktion bei der Ausgabe oder bei der Vollendung des 16. Lebensjahres: gebührenfrei
Nachträgliches aktivieren der Online-Ausweisfunktion: 6,00 Euro
Deaktivieren der Online-Ausweisfunktion: gebührenfrei
Ändern der PIN im Bürgeramt (z.B. Pin vergessen):  6,00 Euro 
Ändern der Anschrift bei Umzügen:gebührenfrei
Sperren der Online-Ausweisfunktion im Verlustfall: gebührenfrei
Entsperren der Online-Ausweisfunktion: 6,00 Euro 

Defekte Straßenbeleuchtung

Im Zuge der im Frühjahr 2007 durchgeführten Umrüstung auf energiesparendes Gelblicht hat die EON Bayern bei den Pilz- und Peitschenmasten Brennstellennummern angebracht.

Die EON Bayern bittet bei Meldung defekter Lampen, beim Markt Ergoldsbach, Telefonnummer 08771 / 3043 um die Angabe dieser Brennstellennummer.

Sie können hierfür auch unser Formular für Schadensmeldungen verwenden.

Bauschuttverwertung – Was ist zu beachten?

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz hat die Vorgaben für den Einbau von Bauschutt in technischen Bauwerken im Leitfaden „Anforderungen an die Verwertung von technischen Bauwerken“, Stand 15. Juni 2005, geregelt.

Mit dem Leitfaden wird die Anwendung und Güteüberwachung von Recyclingbaustoffen konkretisiert und ein wertvoller Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen geschaffen. Eine Güteüberwachung (Untersuchung und Analyse der Inhaltsstoffe im Bauschutt) ist Voraussetzung für einen umweltverträglichen Einbau zum Schutz des Bodens und des Grundwassers. Bauschutt kann mit schädlichen Verunreinigungen vermischt sein, die sich nachdem Einbau auswaschen und so das Grundwasser verunreinigen. Schädliche Verunreinigungen können z.B. durch Farbanstriche, Baustoffe oder durch die Nutzung des Bauwerks (z.B. Verunreinigung mit Mineralölen oder anderen chemischen Stoffen) verursacht werden.

Der Bauschutt kann hauptsächlich für folgende Zwecke verwendet werden:

  • Feld- und Waldwegebau
  • Straßenbau
  • Platzbefestigung
  • Auffüllung und Bodenausgleich

Welcher Bauschutt darf verwendet werden?

Ziegelbruch, Beton- und Steinbruch, Mörtelteile, Erdaushub ohne schadstoffhaltige Verunreinigungen (Mineralöle, Schwermetalle oder andere gefährliche Stoffe) und ohne Fremdstoffe (Asbest, Teer, Kunststoffe, Holz,Metall, Glas u. dgl.).

Welche Anforderungen werden an das Material gestellt?

Das Material (Bauschutt) ist zu zerkleinern. Dazu sind Bauschuttaufbereitungs und Sortieranlagen am besten geeignet. Der Bauschutt ist von einem Untersuchungslabor analysieren zu lassen. Ohne Analyse kann die Einhaltung der Richtwerte bzw. die Belastung des Materials nicht ermittelt werden. Auskunft erteilt das Landratsamt Landshut, Sachgebiet Abfallwirtschaft.

Vor dem Einbau von Bauschutt in technischen Bauwerken benötigt das Landratsamt Landshut folgende Angaben: Es ist ein schriftlicher Antrag beim Landratsamt Landshut, Sachgebiet 25, Abfallwirtschaft, zu stellen (Antragsvordrucke sind im Rathaus, Zimmer 30,erhältlich).

  • Angaben über Flurnummer und Gemarkung
  • Größe des aufzufüllenden Grundstücks (Fläche)
  • offener (nicht abgedeckter) oder gedeckter Einbau (mit Abdeckung oder Überbauung),
  • Menge des Bauschuttmaterials (ca. t oder ),
  • Analyse des Materials (Untersuchungsergebnis Labor),
  • Herkunft des Materials

Ansprechpartner für Bauschutt im Landkreis Landshut:

Bauer Josef, Tel. 0871/408313,
Thoma Wolfgang, Tel. 0871/408311,
Trummet Birgit, Tel. 0871/408300

Grenzabstand von Pflanzen

Der Eigentümer eines Grundstücks kann verlangen, dass auf einem Nachbargrundstück nicht Bäume, Sträucher oder Hecken, Weinstöcke oder Hopfenstöcke in einer geringeren Entfernung als 0,50 m oder, falls sie über 2 m hoch sind, in einer geringeren Entfernung als 2 m von der Grenze seines Grundstücks gehalten werden.

Zugunsten eines Waldgrundstücks kann nur die Einhaltung eines Abstands von 0,50 m verlangt werden. Das Gleiche gilt, wenn Wein oder Hopfen auf einem Grundstück angebaut wird, in dessen Lage dieser Anbau nach den örtlichen Verhältnissen üblich ist.

Sammlung von Speiseöl und –fett auf der Altstoffsammelstelle

Auf der Altstoffsammelstelle an der Industriestraße werden gegen 1,00 € Pfand so genannte „Öli-Sammelbehälter“ an interessierte Bürger ausgegeben. Das sind gelbe, 3-l-fassende Eimer mit Deckel. In den „Öli´s“ werden Speiseöl und –fett, wie z. B. Frittierfett, Öl von eingelegten Speisen (Oliven, Artischocken usw.), Butter- und Schweineschmalz oder verdorbene und abgelaufene Fette gesammelt. Nicht hinein dürfen: Mineral-, Motor- und Schmieröle, andere Flüssigkeiten und Chemikalien, Mayonnaisen, Saucen und Dressings, Speisereste und sonstige Abfälle. Volle Öli´s können in der Sammelstelle im Austausch gegen einen leeren, gereinigten Eimer abgegeben werden. Dadurch entfällt lästiges und unappetitliches Umfüllen von Öl und Fett in der Sammelstelle. In anderen Behältern angelieferte Speiseöle oder –fette können nicht angenommen werden. Das Öl wird von der Firma Berndt aus Oberding aufbereitet und verwertet. Zum Teil gewinnt die Fa. Berndt daraus Energie, zum anderen Teil wird das Öl weiter in eine Anlage zur Herstellung von Biodiesel transportiert. Die entleerten Eimer werden gereinigt und im Austausch zurückgeliefert. Weitere Informationen können der Internetseite der Fa. Berndt: www.oeli-bayern.de entnommen werden.  

 
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