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"Willkommen bei den Waldindianern"

Der Wald wird oft als Ort der Erholung aufgesucht. Er besitzt ein eigenes Klima, die Lichtverhältnisse verändern sich ständig. Aus pädagogischer Sicht ist der Aufenthaltsort Wald, für die gesamte kindliche Entwicklung, ein ideales Umfeld. Im Wald herrscht eine Ruhe, wie sie Kinder in ihrem Alltag kaum noch antreffen. Ein Kind mit größerem Ruhebedürfnis kann sich zurückziehen, während ein anderes seinem Bewegungsdrang frei nachgeben kann. Diesen Freiraum zu besitzen und nach eigenen Interessen zu nutzen, ist für viele Kinder eine neue Erfahrung, die weniger Konflikte und Aggressionen aufkommen lässt. 
Kinder erschließen sich ihre Umwelt, indem sie Dinge buchstäblich begreifen. Im Wald ertasten, riechen, hören und fühlen sie ihre Umgebung – Sinne die im Lebensalltag meist weniger genutzt werden.
Kinder lernen mit all ihren Sinnen, mit dem ganzen Körper, mit Geist und Seele. So werden Zusammenhänge von Kindern ganzheitlich, d. h. mit „Kopf, Herz und Hand“ im wahrsten Sinne des Wortes be- griffen.

Was ist ein Waldkindergarten?

Unser Waldkindergarten ist ein spielzeugfreier Kindergarten. Wir nutzen dafür die ganze Vielfalt des Waldes: Materialien zum Bauen, Basteln, Spielen und Werken bietet uns der Wald in Hülle und Fülle. Die Bäume zum Klettern, die Büsche zum Verstecken oder Lager bauen, die Wiese, um auf unserer Bücherdecke gemütlich zu schmökern, den Matschberg um tolle Wasserfälle und Ozeane zu bauen, alte Baumwurzeln, um auf ihnen als Piraten über die Meere zu fahren. Der Wald, seine Bewohner und sein Wandel in den vier Jahreszeiten vermitteln den Kindern tiefgreifende sinnliche Eindrücke.
Traditionelle Feste zu St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern oder unser Sommerfest feiern wir gemeinsam mit den Familien und Freunden unserer Waldindianer im Wald.


Einige Schwerpunkte unserer Arbeit:

·        Die Kinder bauen eine Beziehung zur Natur auf. Wer den Wald und die Natur als Kind kennen und respektieren lernt, wird sich auch als Erwachsener um sie kümmern.

·        Die Kinder erhalten die Möglichkeit, ihren natürlichen Bewegungsdrang ungehindert ausleben zu können. Vielfältige Bewegungsanlässe sind wesentlich für ein gesundes körperliches und geistiges Wachstum.

·        Der Wald bietet durch seine Stille und seine Geräusche, durch seine unterschiedlichen Gegebenheiten und Stimmungen eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Wahrnehmungsfähigkeit zu schulen und die Konzentrationsfähigkeit zu fördern.

·        Da den Kindern kein vorgefertigtes Spielzeug zur Verfügung steht, lernen sie im sozialen Austausch mit den anderen, selbst für die eigene Beschäftigung und Unterhaltung zu sorgen. Diese Erfahrung steigert ihr Selbstvertrauen und schult ihre Kommunikationsfähigkeit. Auch aus diesem Grund stellt der Verzicht auf Spielzeug einen anerkannten Beitrag zur Suchtprävention dar.

·        Im Wald können viele Dinge nur gemeinsam bewältigt werden. Dies fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe, den Teamgeist und unterstützt ein positives Sozialverhalten.

 Seid ihr wirklich immer draußen?

Für extreme Wetterbedingungen, wie z. B. Sturm und Hagel steht uns ein Gruppenraum zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir im Wald einen Bauwagen, der uns als Materiallager dient. Nach unserer Erfahrung ist weder Nässe noch Kälte für die Kinder ein Problem. Sie sind entsprechend witterungsangepasst gekleidet, bewegen sich viel und sind schnell abgehärtet.

 Unser Tagesablauf:

·        Morgenkreis mit Begrüßung und Klangschale: Was hören wir heute? Wie ist das Wetter heute? Tagesthemen werden besprochen und Dienste verteilt. Ein Kind zählt, wie viele Kinder heute da sind und wer fehlt.
Häufig Gesprächsrunden über: Was war gestern Nachmittag los? Was war am Wochenende oder in den Ferien?
Im Morgenkreis wird gemeinsam über den Weg zum Brotzeitplatz oder den Aufenthaltsort entschieden. à Jedes Kind kommt zu Wort.

·       Der Weg ist das Ziel

Auf dem Weg zum Bauwagen, mit seinen verschiedenen Stationen, können spontan Spiele eingebaut oder Naturmaterialien gesammelt werden.
Station Wochensteine: Wochentag bestimmen, welcher Tag war gestern, vorgestern? Welcher Tag ist morgen, übermorgen? Welchen Monat und welche Jahreszeit haben wir?

·        Freies Spiel

Kindliche Initiativen aus dem Freispiel heraus werden von uns aufgegriffen und im Rahmen unserer Tages- und Wochenplanung weiter thematisiert. So entstehen neue Ideen, Projekte und Angebote, die tatsächlich aus dem eigenständigen Tun und aus den Bedürfnissen der Kinder heraus entstanden sind.

·        Brotzeit

Während der Brotzeit entstehen häufig Gespräche, in denen die Kinder ihre Wünsche (Spiele, Basteln, Bücher etc.) zum Ausdruck bringen. Gemeinsam überlegen wir dann, wie und wann wir diese umsetzen können.


·        Geführte, gemeinsame Aktivitäten

Wanderungen, Gruppenspiele, Malen, Basteln oder Bauen. Bastelangebote finden über mehrere Tage statt. Sie sind zwar „verbindlich“ für alle Kinder. Die Kinder können jedoch entscheiden, wann sie das Angebot annehmen möchten. 

·        Heimweg

·        Abschlusskreis mit Stimmungsbarometer (Wie hat es euch heute gefallen?) und Gesprächsrunde zur Planung für den Nachmittag, Wochenende oder Ferien.


Wie sieht die Elternarbeit aus?

Wir legen sehr viel Wert auf eine intensive, partnerschaftliche Elternarbeit.
Die Pädagoginnen haben immer ein offenes Ohr für die Anliegen, Vorschläge, Wünsche und Kritik der Eltern. In den sogenannten Tür- und Angelgesprächen während der Bring- und Holzeit entstehen häufig intensive Gespräche und die Pädagoginnen berichten über den Alltag im Waldkindergarten.
Zusätzlich werden mit allen Eltern ausführliche Elterngespräche geführt, bei denen möglichst beide Elternteile anwesend sind, um im Sinne einer „Erziehungspartnerschaft“ zusammenarbeiten zu können. Um die tägliche Arbeit im Wald für die Eltern transparent zu machen, findet zweimal im Jahr ein „Familientag“ statt, an dem Verwandte und Freunde eingeladen sind, die Kinder vormittags in den Wald zu begleiten.

 

Öffnungszeiten, Team und Treffpunkt:

Mo.Fr. 7:30 bis 13:30 Uhr

Die 20 Waldkinder im Alter von 3 – 6 Jahren werden von Juliane Penstetter (Erzieherin und Kindergartenleitung), Petra Fischer (Heilerziehungspflegerin) und Barbara Thurner (Dipl.-Sozialpädagogin, FH) betreut.
Treffpunkt der Waldindianer ist auf dem Grundstück von Hermann Schuh, Einkreut 30, 84061 Ergoldsbach

 Träger des Waldkindergartens Einkreut ist der 1. Holledauer Waldkindergarten e. V.
1. Vorsitzende ist Frau Edeltraud Melzl-Butz (Viehhausen 3, 84056 Rottenburg)

Ein Schnuppertag im Waldkindergarten ist jederzeit möglich. Sehen, hören, riechen und fühlen Sie selbst, wie es ist, bei uns im Wald zu sein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Nähere Informationen erhalten Sie unter: www.waldkindergarten-einkreut.de, info@waldkindergarten-einkreut.de oder rufen Sie uns einfach auf unserem Waldhandy an: 0162-5130507

 
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