Wappengeschichte

Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Rot ein silberner Schrägbach.

Das in einem aus der Zeit um 1520 stammenden, in Abdrucken seit 1526 bekannten Siegel erscheinende Wappen ist bis heute gleich geblieben. Die Rauten deuten auf eine nicht mehr feststellbare herzogliche Verleihung hin; der Schrägbach steht redend für den Ortsnamen. Die Farbe dieser Figur wurde im älteren Schrifttum manchmal unrichtig angegeben. Der sonst zuverlässige Wening machte aus dem Bach ein unverständliches Bild. Die Umschrift des ältesten Siegels lautet SIGILLVM.SVRI.ERBELSPACII.

Wie schon Hupp vermutete, hat der sonst tüchtige Stempelschneider das sinnlose Wort »SVRI« statt des richtigen »FORI«(d. h. Markt) eingesetzt. Dieser Fehler und die stilistische Verwandtschaft mit dem Siegel von Frontenhausen lassen den gleichen Künstler vermuten.

Altb. Landschaft Lit. 594; Mielich; Apian 579, Wening Ill, 148; Matrikel 2, 45 und Beil. I, 3o6;.Almanach 1814, i37; Siebmacher; Hefner; Götz.584;

Hupp I, 71; Hupp II, 14; Kartei; OWS; SS.